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Diagnostik der Schmerzfasern

Neben den Routineuntersuchungen der Neurophysiologie, die lediglich das nicht schmerzleitende Nervensystem untersuchen, geben moderne Untersuchungsmethoden die Möglichkeit, die Funktion der schmerzleitenden sensorischen Nervenbahnen untersuchen zu können. Im Rahmen der Qualitätssicherung wurde unser Labor für Quantitative sensorische Testung 2011 von der Gesellschaft für Qualifizierte Schmerztherapie - Certkom e.V. (D) zertifiziert und am 25.08.2014 rezertifiziert. Dazu gehören folgende Methoden:

 


 


Quantitative Sensorische Testung (QST)
Mit QST kann die Empfindung für nicht schmerzhafte Reize (Warm, Kalt, Berührung) und für schmerzhafte Reize (Kälte, Hitze, Nadelstich) sowie deren krankhafte Veränderungen (Überempfindlichkeit oder Unterempfindlichkeit gegenüber solchen Reizen) dargestellt werden. Das kann  Auskunft über Schädigungen von Nervenfasern, welche zu Schmerzen führen können, geben.


Laserdoppler Imaging (LDI)
Durch einen Stromreiz auf der Haut wird eine Hautrötung  ausgelöst. Die Hautrötung wird durch Nervenfasern vermittelt, die in der Schmerzwahrnehmung eine Rolle spielen. Ein Laserstrahl  misst die Hautrötung quantitativ. Diese Messung  kann den Schädigungsort von Nervenfasern die zu Schmerzen führen können, nachweisen.


Laser-evozierte Potentiale (LEP)
Laser-evozierte Potentiale können die Intaktheit bzw. eine Schädigung nicht nur schmerzleitender Nerven, sondern auch deren Bahnen in Rückenmark und Gehirn  nachweisen.  Hierbei wird mit einem Laserstrahl ein leicht schmerzhafter Hitzereiz auf die Haut appliziert und die nervenvermittelte Reaktion am Gehirn gemessen.

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