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Gruppentherapie

Funktionsgymnastik
Die funktionelle Gymnastik hat das Ziel, Muskulatur zu kräftigen, Beweglichkeit zu erhöhen, die Körperhaltung und Bewegungskoordination des Patienten zu verbessern. Weiterhin werden mit sanften Dehnungsübungen Muskelgruppen, die zur Verkürzung neigen, gedehnt. Entsprechend der schmerzbedingten Beeinträchtigung des Patienten wird im Stand, in der Bewegung, auf dem Hocker oder am Boden trainiert. Dazu kommen gymnastische Übungen mit und ohne Gerät, Partner-, Gruppenübungen sowie Übungen mit rhythmischer Musikunterstützung zum Einsatz.

Kardiales Training/Ergometertraining
Mit dem kardialen Training soll die Ausdauerleistungsfähigkeit des Patienten verbessert werden. Dabei steht das Training der Grundlagenausdauer im Vordergrund, um Anforderungen des täglichen Lebens wie Treppensteigen, Gehen, Laufen und Spazierengehen besser bewältigen zu können. Dabei wird auf eine kontinuierliche Belastung im aeroben Bereich mit vorgegebener Herzfrequenz beim Patienten geachtet. Ebenso soll das psychophysische Wohlbefinden des chronischen Schmerzpatienten verbessert werden. Die Patienten trainieren gemeinsam auf Fahrradergometern, Crosstrainern oder dem Laufband. 

Körperwahrnehmung und Entspannung
Entspannungstraining ist Körperwahrnehmungstraining. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers wird bei chronischen Schmerzpatienten durch den vorherrschenden Schmerz dominiert. Im Vordergrund des Programms steht die Vermittlung von vielfältigen Körpererfahrungen. Aus dem Erleben und Spüren des eigenen Körpers entwickelt sich ein Körperbewusstsein, das wiederum Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein des Patienten hat. Das Kennen des eigenen Körpers vermittelt Sicherheit und Stärke. Mit Hilfe einfacher Konzentrationsübungen auf die Fussohlen, auf die Hände und das Gesicht erfolgt die Wahrnehmung des Aussen und des Innen und umfassend die des Atmens. Methodisch-didaktisch geführt, gelangt der Patient schliesslich zur Progressiven Relaxation, zur konzentrativen Entspannung oder zum Autogenen Training.

MTT- Medizinische Trainingstherapie
In der funktionellen medizinischen Trainingstherapie werden u.a. die konditionellen Fähigkeiten geschult. Dazu gehören Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Hierdurch wird das optimale Zusammenspiel von Nervensystem, Muskulatur, Stoffwechsel und Atmung gefördert. Grundlegendes Ziel des Trainings ist die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, um Beruf, Alltag und Freizeit unter den gewohnten Bedingungen besser bewältigen zu können. Damit einher geht die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Teilnehmer.

Dafür stehen folgende Geräte zur Verfügung:

  • Eine Geräteparcour mit den vollständig ausgestatteten Trainingsgeräten. Daran können alle Muskelgruppen des Bewegungsapparates gezielt trainiert werden.
  • Eine grosse Auswahl moderner Cardio-Geräte, darunter Fahrradergometer, Crosstrainer sowie ein Laufband
  • Ausgewählte Kleingeräte (u. a. Minitrampolin, Kreisel)

Die Patienten erhalten einen individuellen, auf Ihre körperlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse zugeschnittenen Trainingsplan. Das Training wird stufenweise gesteigert, immer wieder kontrolliert und adaptiert. Das Trainingsprogramm wird von unseren Physio- und Sporttherapeuten erarbeitet und begleitet. Diese zeigen den Patienten auch Übungen, welche selbständig durchgeführt werden können.

Nordic Walking
Beim Nordic Walking handelt es sich um ein Ausdauertraining zur Verbesserung der allgemeinen Ausdauerleistungsfähigkeit, Herz-Kreislauf-Ökonomisierung, Verbesserung der Atmung, Gelenkbeweglichkeit und Muskelkraftausdauer. Der Patient trainiert mit einer vorgegebenen Trainingsherzfrequenz im aeroben Bereich zusammen mit anderen Patienten. Nordic Walking hat einen hohen Stellenwert in der Schmerztherapie, da es sich als „Outdoor-Sportart“ hervorragend für Patienten eignet, die naturverbunden sind. Nordic Walking ist vergleichbar mit schnellem Gehen, wobei es im Gegensatz zum Joggen (Laufen) keine Flugphase gibt und dementsprechend die Belastung der Gelenke gering gehalten wird.

Sporttherapeutisches Basisprogramm
In dem sporttherapeutischen Basisprogramm erfolgt unter einem ganzheitlichen Vorgehen, d. h. es wird versucht ein breites Spektrum von sportlichen Bewegungs- und Spielformen zu vermitteln. Im Training werden alle motorischen Fähigkeiten, zu denen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination gehören, trainiert. Den Patienten werden einfache Dehnungs- und Lockerungsübungen, Übungen zur Verbesserung des Gleichgewichts, der Propriozeption sowie zur Körperwahrnehmung und Entspannung vorgestellt. Mit viel Freude und Spass an der Bewegung trainieren die Patienten zusammen mit anderen Gruppenteilnehmern in der Turnhalle des SPZ.   
 
Wassertherapie in der Schmerzmedizin

Ist eine Therapie für chronische Schmerzpatienten mit Schwerpunkten auf

  • der Mobilisation von Gelenken
  • der gezielten Kräftigung und Dehnung von Muskelgruppen
  • der Aktivierung und Koordinationssteigerung im Wasser

Dabei unterstützen die positiven Eigenschaften des Wassers, wie Auftrieb und Wärme die aktiven Bewegungen. Genutzt werden dabei die natürlichen Widerstandskräfte des Wassers im Gegensatz zu der Schwerelosigkeit des Körpers. Gezielte Bewegungsabläufe führen zu einem Zusammenspiel von Anspannung und Entspannung. Wassertherapie steigert das Lebensgefühl und der Spass an der aktiven Bewegung nimmt deutlich zu. Trainiert wird dabei zusammen mit anderen Patienten im höhenverstellbaren Therapiebecken (32°) in der Schwimmhalle des SPZ. Die Wassertherapie eignet sich besonders gut für chronische Schmerzpatienten, da deren physische Belastbarkeit reduziert ist. Mit Bewegungen im Wasser können Sie wieder Vertrauen in Bewegung erreichen, Ausdauerfähigkeit steigern und Bewegungen, welche vermieden wurden, wieder erlernen. Das Programm ermöglicht ebenso Patienten mit wenigen Bewegungserfahrungen den sanften Einstieg in die körperliche Aktivität und Bewegung.

Aquajogging
Mit dem aktiven Aquajoggingprogramm werden gleichzeitig die Muskelkraft sowie die Ausdauerleistungsfähigkeit in Form von Kraftausdauer optimal trainiert. Es schult ausserdem die Bewegungskoordination, schont dabei Sehnen, Bänder und Gelenke der Patienten. Richtig ausgeführt ist Aquajogging ein Ganzkörpertraining, das durch den Widerstand des Wassers die Kondition verbessert und damit das Herz-Kreislauf-System nachhaltig anregt. Es werden dabei nicht nur die Beine, sondern auch Arme, Schultern und Haltemuskulatur gezielt beansprucht. Das Training eignet sich auch gut für sportlich ungeübte und übergewichtige/adipöse Patienten. Unsere Schmerzpatienten haben auch die Möglichkeit, dass Flossenschwimmen zu erlernen. Dies ist eine gute Möglichkeit, um sich in einer für die Gelenke nicht belastenden Situation, über einen längeren Zeitraum zu bewegen.
 

 

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